Dadurch gefärden Sie auch Ihre Sicherheit! Bitte aktualieren Sie Ihren InternetExplorer mindestens auf die aktuelle Version, um diese Seite zu benutzen. Wir empfehlen Ihnen Google Chrome oder Mozilla Firefox in der aktuellen Version zu benutzen. Diese Browser sind sicher, schnell, sehr komfortabel und unterstützen aktuelle Standards!
Sie haben Ihr Passwort vergessen?Sollten Sie trotz korrekter E-Mail-Adresse und bereits bestehender Registrierung weiterhin Probleme mit dem Login haben und auch keine "Passwort vergessen"-E-Mail erhalten, so wenden Sie sich bitte per E-Mail an: demo@oxid-esales.com





Victoria Beckham (37) leidet an einem Bandscheibenvorfall und hat Schwierigkeiten, ihre Tochter Harper zu halten.. weiter lesen...
Bandscheibe
Die Wirbelsäule besteht von der Hals- bis zur Lendenwirbelsäule aus 24 Wirbelkörpern, welche durch Gelenke, Bänder, Muskeln und Faszien zusammengehalten werden. Zwischen den einzelnen Wirbelkörpern befindet sich die Bandscheibe, welche wie ein Puffer fungiert und mechanischen Druck entlang der Wirbelsäule absorbiert. Die Bandscheibe selbst besteht aus einem gallertartigen Kern, dem sogenannten Nukleus, der von mehreren Lagen eines faserigen Bindegewebes, dem sogenannten Annulus, umgeben ist. Die Bandscheibe besitzt keine eigene Blutversorgung und die Zufuhr von Flüssigkeit, Nährstoffen und Sauerstoff basiert auf dem Prozess der Diffusion aus den angrenzenden Wirbelkörpern. Dieser Vorgang hängt größtenteils vom Druckunterschied zwischen dem Bandscheibeninneren und dem angrenzenden Wirbelkörper bzw. dessen versorgenden Blutgefäßen ab.
Dies ist auch der Grund, warum die Bandscheibenregeneration (wie Versorgung und Ernährung) hauptsächlich in liegender und ruhender Körperhaltung, also wenn der Bandscheibendruck (intradiskale Druck) gering ist, stattfindet. Grundsätzlich ist dieser Prozess der Regeneration sehr begrenzt und mit zunehmendem Alter kommt es sehr häufig zu Verschleiß und Abnützungs-erscheinungen und damit einhergehend zu Schmerzen und Beschwerden.
Bandscheibenvorfall
Ein Bandscheibenvorfall bzw. Prolaps entsteht durch Veränderungen der Bandscheibe und der angrenzenden Wirbelkörper. Die Bandscheibe verformt sich, ändert seine Lage und drückt auf die vom Rückenmark abgehenden Nerven. Symptome eines Bandscheibenvorfalls sind starke Rückenbeschwerden, Nackenschmerzen (HWS-Syndrom), Lendenschmerzen (LWS-Syndrom) oder Schmerzen bzw. Ausstrahlungen in den Extremitäten. Auch ein Taubheitsgefühl in Armen (Brachialgie) oder Beinen (Ischialgie), sowie gelegentliche Lähmungserscheinungen können auftreten. Ursachen für einen Bandscheibenvorfall ist oft eine Überlastung bei vorgeschädigter Bandscheibe. Eine Behandlung ist in sehr vielen Fällen konservativ möglich, bei schwereren Vorfällen ist eine Bandscheiben-Operation notwendig. Um einen Bandscheibenvorfall präventiv entgegenzukommen, sollte man den Rücken mit einen gezielten Muskelaufbau und gymnastische Übungen aufbauen, sowie in bestimmten Lebenssituationen eine rückengerechte Position einnehmen. Siehe hierzu auch www.medizinfo.de/ruecken/start.shtml
Bandscheiben-Operation
Eine Bandscheiben- Operation wird dringend empfohlen, wenn es durch die Quetschung der Nervenwurzel nicht nur zu Rückenschmerzen, sondern auch zu neurologischen Ausfallerscheinungen gekommen ist. Solche Ausfallerscheinungen sind z.B. Schwächung des Fußheber- oder Fußsenkermuskels oder ein Taubheitsgefühl in den Nervengebieten. Bei Bein- und Rückenschmerzen die innerhalb 6-8 Wochen trotz intensiver konservativer Therapie mit Krankengymnastik und abschwellenden Medikamenten nicht verbessert werden können, kann eine Operation notwendig sein. In solchen Fällen kann es sein, dass der Faserring, der die eigentliche gallertartige Bandscheibe umgibt gerissen ist und sich das ausgetretene Bandscheibenstück unter der Nervenwurzel eingeklemmt hat. Es stehen heutzutage verschiedene Operationsmöglichkeiten zur Auswahl, die alle das Ziel haben, die gequetschte Nervenwurzel durch die Befreiung von vorgefallenem Bandscheibengewebe zu entlasten.
Bandscheibenvorwölbung (Protrusion)
Unter einer Bandscheiben-Protrusion (Bandscheibenvorwölbung) versteht man eine strukturelle Veränderung der Bandscheibe. Dies ist eine Vorstufe zum Bandscheibenvorfall. Man kann es aus dem lateinischen Protrusio ableiten, dass so viel bedeutet wie „Vorschieben“ oder „Fortstoßen“. Im Gegensatz zum Bandscheibenvorfall wird hierbei wird der Faserring der Bandscheibe nicht durchgerissen, sondern nach außen vorgewölbt, sozusagen durchgedrückt. Am häufigsten treten Protrusionen im Lendenwirbelbereich auf, ca. 25% der Vorwölbungen entstehen im Halswirbelsäulenbereich. Entsprechend manifestieren sich die Beschwerden im Nacken oder im Kreuz. In beiden Fällen können die Beschwerden auch ausstrahlen (z.B. Arme/Schulter oder Beine/Gesäß). Im Bereich der Lendenwirbelsäule kann die Bandscheibe auch nach hinten in den sogenannten Spinalkanal drücken. Dies ist ein knöcherner Kanal, der senkrecht zwischen den Wirbeln verläuft und somit das Rückenmark umgibt. Hierbei kommt es zu einem Druck auf das hintere Längsband oder auch auf die im Wirbelkanal verlaufenden Nerven. Beides führt zu Rückenschmerzen. Eine Bandscheiben-Protrusion ist meistens sehr gut konservativ zu behandeln.
BWS
Die Brustwirbelsäule ist Bestandteil des Rückrats. Es gibt 12 Brustwirbelkörper (Vertebrae thoracicae), die den mittleren Teil der Wirbelsäule darstellen und mit den Rippen (Costae) sowie dem Brustbein (Sternum) den Brustkorb (Thorax) bilden. Natürlicherweise ist die Brustwirbelsäule von der Seite betrachtet geringer gekrümmt (Kyphose). Die Wirbelsäule ist hier nach hinten konvex gebogen. Bei krankhaft verstärkter Brustwirbelsäulenkrümmung, beispielsweise bei einem Morbus Scheuermann oder einer Osteoporose, liegt ein Rundrücken (Hyperkyphose), als Extremform im Volksmund auch "Buckel" genannt, vor. Seitabweichungen der Wirbelsäule werden als Skoliose bezeichnet.
Bei BWS-Schmerzen handelt es sich meistens um dumpfe, drückende Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule. Häufig sind hierbei auch die anliegenden Muskelpartien verhärtet und schmerzhaft. Da die Brustwirbelsäule mit den Rippen gelenkige Verbindungen bildet, sind die Schmerzen meist bewegungs- oder atemabhängig. Der Schmerz wird von den Patienten zwischen den Schulterblättern lokalisiert und als gürtelförmige Ausstrahlung über den Brustkorb verspürt.
Diskusdegeneration
Der Begriff Diskusdegeneration ist mit Bandscheibenverschleiß gleichzusetzen. Grundsätzlich ist ein gewisser Grad von Verschleiß oder Abnutzung normal. Eine Diskusgeneration geht meist mit einer Verringerung des Zwischenwirbelabstandes einher ( Höhenminderung). Oftmals kommt es begleitend auch zu einer Vorwölbung der Bandscheibe, respektive zu Ausdünnungen und Einrissen im Faserring der Bandscheibe. Folgen einer anhaltenden Diskusdegeneration sind eine sukzessive Austrocknung („Black Disc“) der Bandscheibe, frühzeitige Arthrose und eventuell eine sekundäre Stenose. Mögliche Ursachen sind schwaches Bindegewebe, Ernährungsmangel der Bandscheibe, sowie eine einseitige Belastung der Wirbelsäule und daraus resultierend eine Überbelastung der Bandscheibe. Als Präventionsmaßnahmen sollte man die Rückenmuskulatur kräftigen, regelmäßig Bewegungs- und Dehnungsübungen durchführen, auf eine ausgewogene Ernährung achten und eventuell vorbeugende therapeutische Maßnahmen (Physiotherapie, Krankengymnastik etc.).
Ergonomie
Der Begriff Ergonomie setzt sich aus den griechischen Wörtern ergon (Arbeit) und nomos (Lehre; Gesetz) zusammen. Die Ergonomie beschäftigt sich mit den Arbeitsbedingungen, unter denen Menschen Arbeit verrichten müssen. Diese sollen so gestaltet werden, dass Menschen durch ihre Arbeit keinen gesundheitlichen Schaden erleiden und die Produktivität erhalten bleibt. Somit besitzt die Ergonomie ebenfalls große Bedeutung in den Bereichen präventiver Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Humanität. Die Ergonomie wird immer dort relevant, wo der Mensch aufgrund seiner Arbeit oder anderweitiger Tätigkeiten mit Maschinen, Werkzeugen oder anderen Gegenständen in Berührung kommt. Beispiele für das Nutzen von Maschinen sind das Führen von Fahrzeugen, das Nutzen von Computern und Telefonen. Gerade Büroarbeitsplätze können mit einfachen Mitteln ergonomisch optimiert werden, wie z.B. durch spezielle Bürostühle, die aktives Sitzen ermöglichen oder auch durch höheneinstellbare Schreibtische. Dies und weitere Hilfsmittel finden Sie auch hier im Shop.
Facettensyndrom
Unter Facettensyndrome oder Facettengelenksyndrome versteht man Schmerzen, die durch eine Reizung oder Blockade („Verrenken“) der kleinen Wirbelkörpergelenke (Facettengelenke) entstehen. Ursachen des Facettensyndroms liegen im Verschleiß des jeweiligen Gelenkes bzw. dieser Gelenke z.B. durch Übergewicht, Bewegungsarmut, Fehlhaltungen (Schreibtisch, handwerkliche Berufe usw.) und/oder entzündliche Einflüsse (z.B. rheumatischen Erkrankungen). Bei Patienten mit einer muskulären Schwäche (Instabilität) kommt es zu immer wiederkehrenden Facettengelenks-blockaden. Die Folge davon kann ein erhöhter Verschleiß der Bandscheiben sein, was wiederum zu einer stärkeren Druckbelastung auf den kleinen Wirbelgelenken führt (Teufelskreis). Durch das Facettensyndrom kann sich im Laufe der Zeit Arthrose bilden. Treten die Schmerzen im Bereich der mittleren bzw. unteren Halswirbelsäule auf, spricht man von einem zervikalen Facettensyndrom. Dies kann zu Ausstrahlungen in die Schultern, Schulterblätter oder Arme führen. Befinden sich die Schmerzen im Gesäß, dem Lendenbereich oder den Beinen, spricht man von einem lumbalen Facettensyndrom. Bei einem thorakalen Facettensyndrom befinden sich die Beschwerden im Bereich des Brustkorbes. Therapeutisch ist es wichtig die Blockaden zu lösen und mittel- bis langfristig die normalen biomechanischen Eigenschaften wieder herzustellen.
Faserring (Anulus Fibrosus)
Eine Bandscheibe besteht aus zwei Teilen – dem Faserring (Anulus Fibrosus) und dem Gallertkern (Nucleus pilposus). Der Faserring besteht aus Schichten von kollagenen Bindegewebsfasern, die nach innen in den Faserknorpel übergehen. Diese Bindegewebsfasern haften sich an die Wirbelköper an.
Gallertkern
Die Bandscheibe besteht aus einem äußeren Faserknorpelring (Anulus fibrosus ) und einem innen liegenden Gallertkern (Nucleus pulposus).
Der Gallertkern besteht aus einem zellarmen gallertigen Gewebe mit einem hohen Wassergehalt.
Der Gallertkern wirkt wie ein Wasserkissen, welches Stoßkräfte beim Laufen und Springen abstößt.
Hexenschuss
Unter einem Hexenschuss versteht man einen plötzlich, heftigen, zur Bewegungsunfähigkeit führenden Rückenschmerz in der Lendenwirbelsäule. Die Ursache der Kreuz-/Rückenschmerzen kann eine Blockade im Wirbel- oder Kreuz-Darmbein-Gelenk, ein Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich, eine akute Muskelverspannungen oder ein Verschleiß der Wirbelgelenke sein. Auch entzündliche Diagnosen wie Morbus Scheuermann, Morbus Bechterew und tumoröse Ursachen können die akuten Rückenschmerzen verursachen. Als selbsthelfende Maßnahme sollte man den Rücken mit einem Wärme Gel einreiben. Zur Vorbeugung eines Hexenschusses sollte ein rückengerechtes Verhalten im Alltag eingehalten werden. Ergänzend sollte man gezielten Muskelaufbau im Rücken und gymnastische Übungen erlernen und ausführen. In der Medizin wird der Hexenschuss als Lumbago, akute Lumbalgie oder als akutes LWS-Syndrom bezeichnet.
HWS
Die Halswirbelsäule (HWS) ist Bestandteil der Wirbelsäule als Ganzes, auch Rückrat genannt. Es gibt 7 Halswirbelkörper (Vertebrae cervicales), die den Kopf mit dem Rumpf verbinden. Während sich die unteren 5 Halswirbelkörper im Aufbau ähneln, sind die ersten beiden Halswirbelkörper in ihrem Aufbau unterschiedlich. Der erste, ringförmige Halswirbelkörper (Atlas) stellt den Übergang vom Kopf zur Halswirbelsäule dar. Hier tritt das Rückenmark als Verlängerung des Gehirns in den Wirbelkanal ein. Zum Schädel hin gibt es ein paarig angelegtes Gelenk (Antlantocipitalgelenk). Der 2. Halswirbelkörper(Axis) besitzt als Besonderheit einen vorderen Zapfen (Dens axis), der nach oben in den Ring des Atlas ragt. Die Wirbelkörper der Halswirbelsäule (HWS) sind in einer stabilen Reihe aneinandergefügt. Untereinander verbunden werden die Wirbelkörper durch paarig angelegte Wirbelgelenke zu den Nachbarwirbeln. Zwischen den Wirbelkörpern befinden sich die Bandscheiben, die für die Beweglichkeit der Wirbelsäule von Bedeutung sind und axial einwirkende Kräfte ab puffern. Zahlreiche Bänder und Muskeln verlaufen zwischen den Wirbelkörpern, die für die Bewegung und Stabilität der Halswirbelsäule von Bedeutung sind.
HWS-Syndrom (Halswirbelsäulen-Syndrom)
Der Begriff HWS-Syndrom oder Zervikalsyndrom ist ein Sammelbegriff für Beschwerden, die von der Halswirbelsäule ausgehen oder den Halswirbelsäulenbereich betreffen. Immer mehr Menschen leiden an Nackenbeschwerden, da die Bevölkerung dazu neigt einen Großteil Ihres Lebens im Sitzen zu verbringen. Bei einem HWS-Syndrom treten Nackenschmerzen, Bewegungseinschränkungen der Halswirbelsäule bis zum akuten Schiefhals auf. Die Schmerzen können bis in die Schultern, die Arme (Brachiagie) oder den Hinterkopf ausstrahlen. In den meisten Fällen ist die Muskulatur um die Wirbelsäule verhärtet. Es können Kopfschmerzen, Ohrensausen, Schwindel und Sehstörungen hinzukommen. Zur Behandlung eines HWS-Syndrom werden Schmerzmittel und Rheumamittel eingesetzt, auch als Injektionen in die Halswirbelsäulenmuskulatur. Ein Wärmekissen kann für Entlastung und Wärme sorgen, um die Muskulatur zu entspannen und den Rückenbeschwerden kurzfristig entgegenzuwirken. Nach dem Abklingen der akuten Beschwerden sollte ein Orthopäde aufgesucht und anschließend physiotherapeutische und osteopathische Maßnahmen angewandt werden. Die Rückenhaltung muss korrigiert, Verspannungen in der Muskulatur gelöst und die spezifische Muskulatur gekräftigt werden.
Iliosakralgelenk
Das Iliosakralgelenk verbindet an der Wirbelsäule das Kreuzbein (Os sacrum) mit dem Darmbein (Os ilium) des Beckens, deshalb nennt man es auch Kreuzbein-Darmbein-Gelenk. Es ist kein richtiges Gelenk , sondern eine Verbindung, die durch starke Bänder gesichert wird. Durch diese starke Sicherung hat es nur eine minimale Beweglichkeit, die aktive Bewegungen nicht zulässt. Die Gelenkflächen befinden sich zwischen dem 1. und 3. Sakralwirbel.
Ischias
Die medizinische Bezeichnung dieser schmerzhaften Nervenreizung ist Neuralgie. Der Ischiasnerv ist eine der häufigsten Ursachen bei Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Besonders häufige Ischias Symptome sind Schmerzen, die von der unteren Lendenwirbelsäule aus bis direkt ins Bein ausstrahlen. Diese Ischiasnerv Schmerzen treten besonders bei Belastungen wie Heben, Bücken oder Laufen auf. Diese Art von Rückenschmerzen kann durch eine Verschiebung der Gelenke im Körper entstehen, aber auch durch einen klassischen Bandscheibenvorfall. Neben einer Abtastung der Wirbelsäule und genauen Untersuchung der Gelenke, sollten Verfahren wie Röntgen, Computertomografie, Kernspin oder Magnetresonanztomografie durchgeführt werden. Eine umfassende medizinische Diagnose ist unbedingt erforderlich um eine genaue Feststellung der Rückenschmerzen zu erhalten. Aktuelle Forschungsergebnisse sagen aus, dass der wachsende Körper des Menschen eine Hauptursache für die Rückenschmerzen ist. Eine weitere Ursache in der heutigen Zeit ist die immer mehr zunehmende Bequemlichkeit der Menschheit. Somit kann die Muskulatur auf Grund der mangelnden Bewegung mit dem Wachstum nicht Schritt halten. Die Folge sind Fehlbelastungen der Gelenke und der Wirbelsäule und somit Ischiasnerv Schmerzen.
Kreuzschmerzen
Kreuzschmerzen oder auch Rückenschmerzen sind Schmerzen oder ein Unbehagen die sich im Rückenabschnitt von den untersten Rippen bis zum unteren Ende des Gesäßes erstrecken. Treten diese Rückenschmerzen plötzlich und unerwartet auf wird von einem Hexenschuss (Lumbago) gesprochen. Diese Schmerzen entstehen genauer im Iliosakralgelenk, auch Kreuz-Darmbeingelenk genannt. Dies liegt im unteren Bereich des Rückens. Durch starke Bänder verbindet es das Kreuzbein mit dem Hüftknochen (Darmbeine). Eine Form des Kreuzschmerzes ist das Iliosakralgelenk-Syndrom. Jedoch kann dies auch andere Ursachen haben, hierzu muss ein Arzt mehrere Untersuchungen durchführen. Der Kreuzschmerz kann durch einen degenerativen Abbauprozess, Entzündungen, Haltungsschäden oder funktionellen Fehlbelastungen hervorgerufen werden. Traumatische Verletzungen, Osteoporose und Tumore sind weitere Ursachen. Hier hilft als kurzzeitige Maßnahme ein Wärme Gel. Dauern die Rückenschmerzen länger als zwölf Wochen an, sprechen die Ärzte von chronischen Kreuzschmerzen.
Kyphose
Die Wirbelsäule hat eine doppelte S-förmige Krümmung der Wirbelsäule. Die Halswirbelsäule und die Lendenwirbelsäule sind nach vorne konvex bzw. nach hinten konvak gekrümmt. Die Brustwirbelsäule und das Kreuzbein sind nach hinten konvex gekrümmt. Diese nach vorne konvexe Krümmung bezeichnet man als Lordose, eine nach hinten konvexe Krümmung bezeichnet man als Kyphose.
Lordose
Die Wirbelsäule hat eine doppelte S-förmige Krümmung der Wirbelsäule. Die Halswirbelsäule und die Lendenwirbelsäule sind nach vorne konvex bzw. nach hinten konvak gekrümmt. Die Brustwirbelsäule und das Kreuzbein sind nach hinten konvex gekrümmt. Diese nach vorne konvexe Krümmung bezeichnet man als Lordose.
Lumbale Instabilität
Die lumbale Instabilität bezeichnet den Verlust von Stabilität im unteren Bereich der Wirbelsäule.
Bei einer Instabilität ist der Betroffene in seiner Belastbarkeit stark eingeschränkt.
Er erlebt einen Stabilitätsverlust in Form von wackeligen, knackenden und häufig blockierenden Rückenschmerzen. Die Lumbale Instabilität lässt sich auf eine mangelhafte trainierte Muskulatur zurückführen. Präventive Maßnahmen können ergriffen werden durch Krankengymnastik und Muskelaufbautraining.
LWS
Als Lendenwirbelsäule (LWS) wird der untere Abschnitt der Wirbelsäule bezeichnet. Sie besteht beim Menschen aus 5 Wirbeln, die als Lendenwirbel bezeichnet werden. Beim Menschen wird die Lendenwirbelsäule durch den aufrechten Gang hoch belastet, sie stellt die Basis des Rumpfes dar. Durch diese Belastungen kommt es häufig zu schmerzhaften Reizzuständen, der Oberbegriff „Kreuzschmerz“ mag dazu dienen, vom banalen Schmerzsyndrom bis zum Bandscheibenschaden mit neurologischen Ausfällen eine große Palette von Krankheitsbildern zusammenzufassen.
LWS Syndrom
Das LWS Syndrom ist ein Sammelbegriff für Schmerzen, die von der Lendenwirbelsäule ausgehen oder den Bereich der Lendenwirbelsäule betreffen. Diese Rückenschmerzen werden meist als dumpf und von der Wirbelsäule ausgehend beschrieben. Gerade Erwachsene haben sehr oft Lendenwirbelsäulenbeschwerden. Unsere Lendenwirbelsäule ist großen statisch-dynamischen Belastungen ausgesetzt. Aus diesem Grund tritt diese Erkrankung des Rückens sehr häufig auf. Ursache sind meist degenerative Veränderungen der Wirbelsäule, besonders oft ist die Bandscheibe betroffen. Für eine bestmögliche Behandlung des LWS-Syndrom wird wie beim HWS-Syndrom in der akuten Phase zuerst Schmerzmittel und Ruhigstellung verordnet. Zusätzlich kann man ein Wärme Gel zur kurzfristigen Besserung auf die Schmerzstellen auftragen. Um eine Chronifizierung der Schmerzen zu verhindern, ist aber eine baldige Physiotherapie mit speziellem Rückenschultraining zur Haltungsschulung und Muskelaufbau unabdingbar. Eine operative Behandlung erfolgt nur in Ausnahmefällen. Um ein LWS-Syndrom aktiv vorzubeugen sollte ein Muskelaufbau des gesamten Körpers, sowie eine rückengerechte Haltung im Alltag eingenommen werden.
LWS Schmerzen
Bei dieser Art von Rückenschmerzen ist insbesondere der Bandscheibenvorfall zu nennen. Dabei drückt ein Teil der Bandscheibe auf einen der großen Nervenstränge der Wirbelsäule, was neben Rückenschmerzen auch oft typische ausstrahlende Beinschmerzen verursacht.
Ein diskogener Rückenschmerz entsteht, wenn Gefäße und Schmerzfasern in das Bandscheibengewebe, insbesondere in den Faserring der Bandscheibe hineinwachsen. In einem fortgeschrittenen Stadium kann es zur Entwicklung einer Osteochondrose kommen. Die Osteochondrose beschreibt dabei den Verschleiß der Bandscheibe mit Reaktion der angrenzenden Wirbelkörper. Oft tritt auch eine zunehmende Instabilität der Wirbelsäule auf, die bewegungsabhängige Rückenschmerzen verursachen kann. Weitere Ursachen der LWS-Schmerzen können in Missbildungen mit Fehlstellungen der Wirbelsäule (Skoliose, Block- oder Keilwirbel) liegen. Kreuzschmerzen in der Lendenwirbelsäule können auch durch muskuläre Dysbalancen, Entzündungen (Rheumatische Erkrankungen, Injektionen), Osteoporose, Knochenbrüche, Tumore oder Metastasen in der Wirbelsäule verursacht werden.
Nackenschmerzen
Schmerzen im Bereich des Rückens, besonders in der Nackenregion können unterschiedliche Ursachen haben. Am häufigsten entstehen diese Rückenschmerzen durch Verspannungen und Verkrampfungen der Muskulatur infolge von Überlastung und Fehlhaltung. Ursache können aber auch Erkrankungen im Bereich der Halswirbelsäule (HWS-Syndrom) sein, denn die Halswirbelsäule nutzt sich im Laufe des Lebens ab. Es treten Bandscheibenschäden, Arthrose und Entzündungen (Spondylitis) auf. Die Beschwerden können auch in Schulter und Arme (Brachialgie) ausstrahlen. Zusätzlich können Schwindel und Kopfschmerzen auftreten. Auch Schultergelenkserkrankungen können zu Nackenschmerzen führen, wie z.B. Schultergelenksarthrosen oder Risse der Sehnen im Bereich des Schultergelenks. Oft treten chronische Nackenschmerzen aber auch ohne orthopädische Ursachen infolge ständiger psychischer Überlastung auf. Nackenbeschwerden sind in der Bevölkerung sehr verbreitet. Rund 50% der Erwachsenen haben Rückenschmerzen im Bereich der Halswirbelsäule. Ein gezielter Muskelaufbau der Rückenmuskulatur sowie die Vermeidung von Fehlhaltungen können Nackenbeschwerden vorbeugen. Osteochondrose Unter einer Osteochondrose versteht man eine Veränderung des Bandscheibenknorpels mit einer begleitenden Reaktion des Wirbelkörpers und zunehmenden Rückenschmerzen. Als Ursache kommt am häufigsten ein Verschleiß in Frage. Weitere Ursachen von Osteochondrose sind frühere Bandscheibenvorfälle; auch nach Bandscheibenoperationen kann es als Spätfolge zu Osteochondrose kommen. Die Therapie einer Osteochondrose hängt stark vom Befund im Einzelfall und von den Begleitumständen ab. In der Phase akuter Rückenschmerzen ist die Schmerzbehandlung vorrangig. Bestehen starke Muskelverspannungen, kommen zusätzlich physikalische Maßnahmen wie Wärme (Rotlicht, Packungen, Wärme Gel), Massagen oder Elektrotherapie sowie Magnetfeldtherapie zur Anwendung. Nach Abklingen der akuten Situation kommt es mittel- und langfristig darauf an, die mechanischen Verhältnisse in dem betroffenen Wirbelsäulengelenk zu verbessern. Dies erreicht man in erster Linie durch gezielte Krankengymnastik.
Osteochondrose
Unter Osteochondrose versteht man eine Veränderung des Bandscheibenknorpels mit einer begleitenden Reaktion des Wirbelkörpers. Oft geht dies mit Rückenschmerzen einher. Dies tritt meistens in Folge einer Arthrose/Diskusdegeneration auf. Weitere Ursachen von Osteochondrose sind frühere Bandscheibenvorfälle. Therapiemöglichkeiten gibt es viele und sollten abhängig vom Befund und den Begleitumständen angewandt werden. Nach Abklingen der akuten Situation kommt es mittel- und langfristig darauf an, die mechanischen Verhältnisse in dem betroffenen Wirbelsäulensegment zu verbessern.
Postnukleotomie Syndrom
Unter einem Postnukleotomie-Syndrom versteht man Funktionseinbußen und anhaltende Schmerzen nach einer Nukleotomie/Bandscheibenoperation. Es wird dann von einer „fehlgeschlagenen“ Bandscheibenoperation gesprochen. Bei einer klassischen Nukleotomie wird ein Stück des Gallertkerns der Bandscheibe entfernt. Ziel ist eine dadurch entstandenen Kompression (Einklemmen) des Nervs zu beseitigen. Anhaltende Beschwerden nach einer Nukleotomie, oder im Allgemeinen nach einer Wirbelsäulenoperation, werden im Englischen mit dem Begriff „failed back surgery syndrom" (FBSS) beschrieben. Die Ursachen liegen meist bei der Operation z.B. bei unzutreffender Operationsindikation, OP´s in falscher Wirbelsäulenhöhe, Verwachsungen/ Vernarbungen, oder bei einer nicht ausreichenden Entlastung (Dekompression) der Bandscheibe. Medizinisch und therapeutisch bedürften diese Patienten einer sehr exakten und intensiven Therapie.
Prävention
Unter Prävention werden alle vorbeugenden Maßnahmen bezeichnet, die eine Krankheit verhindern können oder Krankheitszustände verzögern. Auf diese Weise können auch chronische Schmerzzustände vermieden werden. Es können drei Arten der Prävention unterschieden werden. Zum einen die primäre Prävention, also die Krankheitsverhütung, soll bereits wirksam werden, wenn noch gar keine Krankheit aufgetreten ist. Die Gesundheit soll durch Ausbau von Schutzfaktoren wie z.B. durch Entwicklung eines guten Körper-und Haltungsgefühls durch Bewegungstraining gefördert werden. Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung sollen erkannt und vermieden werden. Die sekundäre Prävention, die Krankheitsfrüherkennung, hat das Ziel Krankheiten möglichst früh zu erkennen und zu therapieren. In die Gruppe fällt die große Zahl der Personen mit chronischen Beschwerden. Die meisten Rückenkursprogramme lassen sich der Sekundärprävention zuordnen. Durch richtiges Verhalten und Lebensstiländerung besteht Aussicht auf Linderung. Die tertiäre Prävention, die Verhütung der Krankheitsverschlechterung richtet sich an Patienten, bei denen die Krankheit bereits manifest ist und behandelt wird. Es soll ein Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden. Tertiäre Prävention und Rehabilitation überschneiden sich teilweise. Beim Rückentraining im Sinne der tertiären Prävention werden bei schweren Wirbelsäulenerkrankungen oder nach Operationen durch gezieltes Üben von wirbelsäulenfreundlichen Bewegungsabläufen die Wiedereingliederung in den beruflichen, privaten und sportlichen Alltag erleichtet.
Rehabilitation
Unter Rehabilitation wird die Wiederherstellung von körperlichen Funktionen, Organfunktionen und die Teilnahme an physiotherapeutischen- und ergotherapeutischen Maßnahmen verstanden. Diese Maßnahmen werden ergriffen, um die von einer Krankheit betroffenen Menschen ihre körperliche Gesundheit, aber auch ihre beruflichen und sozialen Fähigkeiten erhalten oder wiedererlangen. Rehabilitation hat auch zum Ziel, Beeinträchtigungen und Einschränkungen abzuwenden, die sich bei chronischen Erkrankungen oder Unfällen einstellen. Desweiteren fördert sie auch die individuelle Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Krankheits- und Lebensbewältigung. Patienten die Rehabilitationsmaßnahmen in Anspruch nehmen, sollen lernen, sich so zu verhalten, dass weitere akute Krankheitszustände nicht auftreten bzw. sich nicht verschlechtern. Diese Patienten müssen eine große Eigenverantwortung und Eigeninitiative erlernen, so dass Rehabilitationsmaßnahmen die geschwächte Gesundheit wieder kräftigen.
Rückenschmerzen
Mit Rückenschmerzen sind meist Beschwerden im unteren Teil des Rückens im Bereich des Kreuzbeines gemeint. Andere Begriffe sind Lumbago, Hexenschuss, Ischias, Bandscheibenprobleme oder "es im Kreuz haben". Rückenschmerzen sind weit verbreitet. Jeder 2. Patient beim Orthopäden nennt sie als Grund für den Arztbesuch. Sie sind oft ein Grund für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentungen. Der volkswirtschaftliche Schaden ist enorm. Die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig. Sie entstehen durch Bewegungsmangel, nicht ausreichend trainierte Muskulatur, Fehlbelastung der Wirbelsäule durch überwiegend sitzende Tätigkeit, aber auch durch genetische Veranlagung und psychische Faktoren wie Stress und berufliche Anspannung. Rückenschmerzen stehen für verschiedene zahlreiche Funktionsstörungen und Erkrankungen. Die Ausprägungen können unterschiedlich sein. Ein chronischer Schmerz dauert länger als drei Monate an. Rückenschmerzen können akut und plötzlich auftreten oder in einem schleichenden Prozess immer stärker werden. Um Rückenbeschwerden vorzubeugen sollte ein aktives und gezieltes Muskelaufbauprogramm erarbeitet werden, sowie alltägliche Rückensituation, wie z.B. das Heben einer schweren Last, rückengerecht bewältigt werden. Informationen hierzu auch auf www.rueckenhelfer.com
Schmerztherapie
Unter dem Begriff Schmerztherapie werden alle therapeutischen Maßnahmen zusammengefasst, die zu einer Reduktion von Schmerz führen kann. Dies wird sowohl mit Schmerzmittel oder auch eine psychologische Behandlung erreicht werden. Weitere Heilmittel sind Wärme- oder Kälte Gel, Salben oder eine Elektro- sowie Magnetfeldtherapie. Schmerzen können allerdings in verschiedenen Formen auftreten. Zum einen gibt es akute Schmerzen, die als Hinweise für eine Diagnose hilfreich sind. Chronische Schmerzen überdauernd jedoch den Prozess des Krankheitszustandes. Diese Schmerzen treten meistens in somatischen, psychischen und sozialen Bereichen auf.
Skoliose
Eine Skoliose (altgriechisch: σκολιός, skolios „krumm“) ist eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Verdrehung (Rotration) der Wirbel welche nicht mehr durch Einsatz der Muskulatur aufgerichtet werden kann. Die Wirbelsäule bildet dabei in der Regel mehrere, einander gegenläufige Bögen, die sich kompensieren, um das Körpergleichgewicht aufrechtzuerhalten (S-Form). Sie entsteht meist schon im Kindes-und Jugendalter in den Wachstumsphasen. Sie macht anfangs wenig gesundheitliche Probleme. Die dauerhafte Fehlstellung begünstig jedoch Abnutzungserscheinungen. Die bevorzugte Behandlung ist Krankengymnastik. Skoliosen werden klassifiziert nach ihrer Ursache und dem Entstehungszeitpunkt, nach der Lage ihrer Krümmungen und dem Krümmungsmuster, nach ihrem Ausmaß (Krümmungswinkeln und Rotationsgraden) und der Ausrichtung der Krümmungen (links, rechts). Skoliosen, deren Ursache unbekannt ist, werden als idiopathische Skoliosen bezeichnet. Ist die Ursache geklärt, spricht man von einer symptomatischen Skoliose oder sekundären Skoliose.
Spondylarthrose
Bei einer Spondylarthrose kommt es zu einer chronischen, degenerativen Erkrankung der Wirbelgelenke durch Abnutzung und Verschleiß (fortschreitendes Facettensyndrom). Hierbei kommt es zu Instabilitäten, die sich häufig schmerzhaft auswirken. Ursachen der Spondylarthrose liegen in der Degeneration der Bandscheiben (Diskusdegeneration), und der damit einhergehenden Verringerung des Zwischenwirbelabstandes. Dadurch kommt es zu einem Versagen der mechanischen Stabilisierung, was wiederum Inkongruenzen („Stein passt nicht mehr auf Stein“), Überbelastungszustände und Verschliessprozesse in den Wirbelgelenken begünstigt. Typische Merkmale sind eine Schmälerung des Gelenkspaltes, Sklerose und Randzackenbildung. Die Beschwerden, die durch eine Spondylarthrose hervorgerufen werden, sind sehr vielfältig.
Muskelverspannungen, Rückenschmerzen und Wirbelblockierungen sind möglich. Da die aus dem Spinalkanal entspringende Nervenwurzel in unmittelbarer Nähe des Wirbelgelenks verläuft, entsteht oft eine Quetschung oder Irritation der Nervenwurzeln (Lumbalgie, Ischalgie oder cervikobrachiales Syndrom). Im weiteren Verlauf kann es auch zu Stenosen kommen. Je nach Grad der Spondylarthrose ist die SpineMED® Therapie sinnvoll. Wenn gleich eine vollständige Beschwerdefreiheit bei Patienten mit fortgeschrittener Spondylarthrose oft unmöglich ist, so können mit Hilfe von gezielten medizinischen und therapeutischen Maßnahmen die Beschwerden sehr häufig deutlich reduziert werden.
Spinalkanalstenose
Bei Spinalkanalstenose wird der Wirbelkanal eingeengt. Dies entsteht durch degenerative Veränderungen an den Wirbelgelenken. Es bilden sich Spondylophyten (knöcherne Ausziehungen). Die Verdickung der zwischen den Wirbeln gelegenen Bänder kann eine weitere Ursache sein, ebenso wie eine vorgewölbte oder sogar verfallene Bandscheibe. Diese Verengung hat zur Folge, dass entweder die im Wirbelkanal verlaufenden Nerven oder aber die austretenden Nerven immer weniger Platz haben und sogar gequetscht werden. Es entstehen chronische Rückenschmerzen, die auch in Arme und Beine ausstrahlen können. Desweiteren sind Lähmungserscheinungen und das sogenannte Schaufenstersyndrom (Claudicatio Spinalis) möglich. Ist die Stenose nicht knöchern, können auf konservativem Weg sehr häufig beachtliche Erfolge erzielt werden. Bei sehr starker und fortgeschrittener Stenose bleibt den Patienten sehr häufig ein operativer Eingriff nicht erspart.
Spondylodese
Spondylodese ist eine operative Behandlungsmöglichkeit zur Versteifung von zwei oder mehreren Wirbelkörpern an Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule. In dieser Operation kommen Titanschrauben sowie Stäbe zum Einsatz, um die Wirbelsäule so lange ruhig zu stellen, bis der angelagerte Knochen zu einem Zusammenwachsen der Wirbel geführt hat (Versteifung). Das Ziel dieser Operation ist die schmerzhafte Beweglichkeit durch Abnutzung der Bandscheiben und der kleinen Wirbelgelenke zu beseitigen. Eine solche Operation kommt nur in Frage, wenn der Patient durch seine Schmerzen in seiner Lebensqualität eingeschränkt ist und alle alternativen Maßnahmen (Physiotherapie etc.) ausgeschöpft sind.
Spondylolisthesis
Eine Spondylolisthesis ist das so genannte „Wirbelgleiten“. Es handelt sich hierbei um die Verschiebung eines Wirbels nach vorne über den darunter liegenden Wirbel hinweg. Der Wirbel selbst wird als „Gleitwirbel“ bezeichnet. Es gibt zwei Ursachen für eine Spondylolisthesis. Zum einen kommt es zu einer Spaltbildung zwischen Wirbelkörper und Wirbelbogen. Zum anderen kommt es vor allem bei älteren Menschen durch den Verschleiß der Bandscheiben zu einer vermehrten Segmentbeweglichkeit, die im Bereich der Lendenwirbelsäule eine Instabilität auslöst. Um eine Spondylolisthesis zu vermeiden oder zu vermindern, sollte man ein gezieltes Muskelaufbautraining absolvieren in Verbindung mit einer Krankengymnastik.